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Inspektion Spitzer Siloauflieger – was prüfen und wann?

TDT-Prüfung eines Siloaufliegers – Kontrolle des Druckbehälters

Kurzüberblick

Die Jahresinspektion eines Spitzer Siloaufliegers umfasst: Belüftungsanlage (Kissen, Verteiler, Absperrventile), Einstiegluken und Behälterdichtungen, Manometer und Überdruckventil, Fahrwerk und Beleuchtung. Dauer: 3–4 Arbeitsstunden (ohne Teileaustausch). Intervall: alle 12 Monate oder 100.000 km. TDT-Prüfung des Druckbehälters: verpflichtend alle 2 Jahre. Vernachlässigte Inspektionen führen am häufigsten zu defekten Belüftungskissen (ungleichmäßige Entladung) oder zur Ablehnung der TDT-Prüfung aufgrund fehlender Servicedokumentation.


Jahresinspektion des Spitzer Siloaufliegers – vollständiger Leitfaden

Ein Spitzer Siloauflieger ist ein Spezialfahrzeug, das über Jahrzehnte zuverlässig arbeitet – vorausgesetzt, die Inspektionsintervalle werden eingehalten. In der Praxis entspricht eine Jahresinspektion 3–4 Stunden Arbeit eines Servicetechnikers, die im Vergleich zu Notfallreparaturen erhebliche Kosten einsparen.

Was umfasst eine Standardinspektion?

1. Belüftungsanlage für die Entladung

Dies ist das wichtigste Funktionselement eines Siloaufliegers. Geprüft wird:

  • Belüftungskissen – sind sie dicht? Sind sie verstopft? (Druckprüfung von außen). Verschleiß ist optisch erkennbar – die Polymerbeschichtung ist durchsichtig oder porös.
  • Druckverteiler – Dichtigkeit der Verbindung zwischen Kissen und Verteiler
  • Absperrventile – Leichtgängigkeit, Dichtigkeit bei 1,5 bar
  • Elastische Schläuche – Risse, Klemmen, Dichtigkeit der Kupplungen

Zeigt auch nur ein Belüftungskissen Undichtigkeiten, wird es im Rahmen der Inspektion ausgetauscht. Ein defektes Kissen verursacht ungleichmäßige Entladung – bis zu 10–20 % des Materials können im Behälter verbleiben.

2. Obere Einstiegluken und Dichtungen

Einstiegluken bei Spitzer Aufliegern sind mit EPDM-Dichtungen ausgestattet. Kontrolliert wird:

  • Lukendichtung – ist sie hart, gerissen oder brüchig? Eine harte Dichtung dichtet unter Druck nicht ab.
  • Schlösser und Scharniere – Schmierung, Verschleißprüfung
  • Lukendeckel – keine Verformungen, ggf. Richten
  • Dichtheitsprüfung des Behälters – nach Befüllung auf 1,0 bar wird geprüft, ob der Druck 10 Minuten lang gehalten wird

3. Druckanlage (Außenseite)

  • Manometerprüfung (Anzeigegenauigkeit)
  • Überdruckventilprüfung (muss beim eingestellten Druck öffnen, in der Regel 2,2 bar)
  • Zustand der Außenschläuche und Camlock-Kupplungen

4. Fahrwerk und elektrische Anlage

  • Beleuchtungszustand (Umrissleuchten, Bremslichter, Rückfahrscheinwerfer)
  • 7-poliger ISO-Stecker – Kontaktzustand
  • Zustand der Leitungen und elektrischen Verbindungen

Fahrer-/Betreiberpflichten – wöchentliche Kontrollen

Zwischen den Jahresinspektionen sollte der Fahrer regelmäßig folgendes prüfen:

  • Dichtigkeit der Einstiegluken vor jedem Beladevorgang (Dichtungen mit der Hand berühren – elastisch und weich: in Ordnung; hart und rissig: Austausch erforderlich)
  • Manometeranzeige während der Entladung (Druck darf MOP nicht überschreiten)
  • Zustand der Entladeschläuche – Risse, Klemmen
  • Alle Auffälligkeiten sofort dem Service melden

Inspektionskosten vs. Ausfallkosten

SituationFolge
Jahresinspektion mit DichtungstauschPlanbare Kosten, keine unerwarteten Ausfälle
Defektes Belüftungskissen auf der StreckeUmweg, Pannenhilfe, Standzeit
Keine TDT-Zulassung – Fahrzeugkontrolle ITDBußgeld + Fahrzeugstilllegung
Produktaustritt durch defekte DichtungProduktverlust + Reinigungsaufwand

Rufen Sie uns unter +48 602 716 551 an, um eine Jahresinspektion Ihres Spitzer Aufliegers zu vereinbaren.

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