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Dichtungen

Dichtungstausch an Spitzer-Siloaufliegern: Mannlöcher, Ventile, Flansche. EPDM, FDA-Silikon, Viton, PTFE mit Materialzertifikat. Chorula bei Oppeln.

Austausch von Mannlochdichtungen an Spitzer-Siloaufliegern — PHS Magnum

Kurzüberblick

Dichtungstausch an Spitzer-Siloaufliegern (Mannlöcher DN500/DN450, Entladeventile, Transferrohrflansche DN80–DN150, Schläuche, Manometer) — Werkstoffauswahl nach transportiertem Produkt: EPDM (Granulate, Zement, Kalk), FDA-Silikon (food-grade), Viton/FPM (Chemikalien, Öle), PTFE (chemische und thermische Extremanwendungen). Jede Dichtung mit Materialzertifikat, für Lebensmitteltransporte mit FDA-Nachweis. Lager PHS Magnum in Chorula bei Oppeln: gängige Maße ab Lager, Sondermannlöcher auf Bestellung. Nach dem Tausch: Dichtigkeitsprüfung unter Betriebsdruck.

Dichtungen am Spitzer-Siloauflieger — kritischer Punkt der Betriebssicherheit

Dichtungen sind das am häufigsten ausgetauschte Verschleißteil an Spitzer-Siloaufliegern. Sie sind der entscheidende Faktor für die Gesamtdichtheit des Systems — Materialverlust, Produktkontamination, Druckabfall beim Entladen: alles hängt vom Zustand der Dichtungen ab.

PHS Magnum liefert das vollständige Dichtungssortiment für Spitzer: Mannlöcher, Entladeventile, Transferrohrflansche, Transferschläuche — alle mit Materialzertifikaten.

Dichtungswerkstoffe — Auswahl nach Anwendung

EPDM (Ethylen-Propylen-Dien)

Meistverwendet — universell für die meisten Industrieanwendungen. Eigenschaften:

  • Temperaturbereich: −40 °C bis +120 °C
  • Beständig gegen: Ozon, UV, Wasser, schwache Säuren/Laugen
  • Nicht beständig gegen: Öle, Kraftstoffe, organische Lösemittel

Anwendung: PE/PP/PVC-Granulate, Zement, gelöschter Kalk, Talk, Bentonit, Recyclate.

FDA-Silikon (food-grade)

Für Lebensmitteltransporte — zertifiziert für den Lebensmittelkontakt.

  • Temperaturbereich: −60 °C bis +230 °C
  • Zertifizierung: FDA 21 CFR 177.2600, Verordnung (EG) 1935/2004
  • Beständigkeit: sehr gut gegenüber Dampf- und Sterilisierungszyklen
  • Nachteil: geringere mechanische Festigkeit als EPDM (schonenderes Anzugsmoment erforderlich)

Anwendung: Mehl, Stärke, Zucker, Milchpulver, Lebensmittelzusatzstoffe, food-grade-Granulate (R-PET food-grade).

Viton / FPM (Fluorelastomer)

Für Chemikalien und Öle — höchste chemische Beständigkeit.

  • Temperaturbereich: −20 °C bis +200 °C (kurzfristig über 200 °C)
  • Beständig gegen: Öle, Kraftstoffe, die meisten Industriechemikalien, Kohlenwasserstoffe
  • Nachteil: hohe Kosten (3–5× EPDM)

Anwendung: Industriechemikalien, technische Öle, Staubkraftstoffe, nicht standardisierte Schüttgüter.

PTFE / Teflon

Höchste chemische und thermische Beständigkeit.

  • Temperaturbereich: −200 °C bis +260 °C
  • Beständig gegen: nahezu alle Chemikalien, Säuren, Laugen
  • Nachteil: höchste Materialkosten, Montage anspruchsvoller (geringere Elastizität)

Anwendung: chemische Extremanwendungen (starke Säuren, Laugen), hohe Temperaturen, food-grade-Hochreinheitsanwendungen.

Einbaupunkte — Spitzer-Siloauflieger

Mannlöcher

Hauptbelade- und Kontrollöffnungen — runde Dichtungen DN500 (meistens) oder DN450. Höchste Anzahl mechanischer Zyklen (Öffnen/Schließen) — häufigste Austauschkomponente. Zugehörige Teile: Dichtungen Heckdeckel (hintere Domdeckel) und Dichtungen Einfülldeckel — beide Kategorien ab Lager in Chorula.

Entladeventile (Schmetterlingsventile)

Ventilkörperinnenseite — Scheiben- und Flanschdichtungen. Kritisch für die Dichtheit beim Druckentladen. Service und Austausch: Entleerungsventile Spitzer.

Transferrohrflansche

Rohrverbindungen DN80–DN150 — Flanschdichtungen. Häufigste Leckagequelle bei älteren Aufliegern.

Transferschläuche

Schlauchanschlüsse beim Be- und Entladen — Camlock-Dichtungen und Adapter.

Manometer und Armaturen

Kleine Dichtungen an Manometern, Sicherheitsventilen, Sensoren — bei Wartungen oft übersehen.

Ablauf: Mannlochdichtung wechseln

  1. Demontage der vorhandenen Dichtung (Mannlochdeckel abheben, Dichtung aus dem Sitz entnehmen)
  2. Reinigung der Dichtfläche (Rückstände entfernen, Sichtkontrolle)
  3. Einlubern der Dichtfläche (bei FDA-Silikon: Lebensmittelschmiermittel verwenden)
  4. Neue Dichtung mit korrekter Ausrichtung einlegen
  5. Mannlochdeckel mit vorgeschriebenem Anzugsmoment schließen (gemäß Spitzer-Spezifikation)
  6. Dichtigkeitsprüfung unter Betriebsdruck
  7. Eintrag ins Serviceheft (Datum, Werkstoff, Chargenummer, Zertifikat)

Dauer: 30–60 Minuten pro Mannloch für einen erfahrenen Techniker.

Symptom — Ursache — Maßnahme

Die Lokalisierung der Leckage ist der erste Schritt — verschiedene Einbaupunkte haben typische Ursachen:

SymptomWahrscheinliche UrsacheMaßnahme
Staubaustritt am Mannloch trotz angezogener SchraubenVerhärtete oder gerissene MannlochdichtungDichtung DN500/DN450 tauschen
Druckabfall beim EntladenUndichtes Entladeventil (Scheibendichtung)Schmetterlingsventildichtungen tauschen
Kleines Leck an RohrverbindungVerschlissene FlanschdichtungFlanschdichtung DN80–DN150 tauschen
Vorzeitiger DichtungsverschleißFalscher Werkstoff für das TransportgutElastomerwahl nach Produkt anpassen
Produktkontamination (food-grade)Kein FDA-Zertifikat / MaterialabbauAustausch gegen FDA-Silikon/PTFE mit Zertifikat

Lager PHS Magnum

KategorieWerkstoffVerfügbarkeit
Mannlöcher DN500EPDMAb Lager (10+ Stück)
Mannlöcher DN500FDA-SilikonAb Lager (5+ Stück)
Mannlöcher DN500Viton/PTFE24–48 h
Mannlöcher DN450 (ältere Modelle)EPDM24–48 h
Flanschdichtungen DN80–150EPDMAb Lager
Flanschdichtungen DN80–150FDA-Silikon24–48 h
Camlock-Dichtungenalle WerkstoffeAb Lager

Kontakt

Dichtungstausch und -auswahl für Spitzer (Mannlöcher, Ventile, Flansche, Schläuche). Bitte bei Anfrage Modell (Serie SF oder SK), Baujahr und transportiertes Material angeben — wir wählen die passende Dichtung mit dem richtigen Zertifikat aus. Preis auf Anfrage.

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Häufig gestellte Fragen

Das hängt vom transportierten Schüttgut ab: EPDM — Granulate, Zement, Kalk, industrielle Materialien (Standardanwendung); FDA-Silikon — food-grade (Mehl, Zucker, Stärke, Milchprodukte, Lebensmittelzusatzstoffe); PTFE/Teflon — hohe Temperaturen (>100 °C), aggressive Chemikalien; Viton/FPM — Öle, Industriechemie, Kraftstoffe. Geben Sie bei Ihrer Anfrage Spitzer-Modell und transportiertes Material an — wir wählen die passende Dichtung mit Zertifikat aus.

Standard-EPDM — alle 2–3 Jahre bei intensivem Einsatz (>200 Betriebstage/Jahr). FDA-Silikon — alle 18–24 Monate (empfindlicher gegenüber Reinigungs- und Dampfzyklen). Viton/PTFE — 3–5 Jahre (längere Standzeit, aber höhere Materialkosten). Austauschsignale: Elastizitätsverlust (Verhärtung), sichtbare Risse, Leckage trotz angezogener Befestigungsschrauben.

Ja — bei Aufliegern für Lebensmitteltransporte müssen ALLE Dichtungen mit Produktkontakt nach FDA 21 CFR 177 zertifiziert sein oder die Anforderungen der Verordnung (EG) 1935/2004 erfüllen. Ein Auflieger ohne zertifizierte Dichtungen darf nicht im food-grade-Bereich eingesetzt werden — Verstoß gegen Lebensmittelrecht und Risiko des Kontraktverlusts.

Standard-Spitzer (Serien SF und SK): runde Mannlöcher DN500 (häufigste Ausführung), DN450 (bestimmte Modelle). Sonderformate oval für ausgewählte Konfigurationen. Wir führen den vollständigen Bereich auf Lager: EPDM, FDA-Silikon, PTFE, Viton. Sondermannlöcher — auf Bestellung innerhalb von 5–7 Werktagen.

Ja. Flanschdichtungen DN80–DN150 für Transferrohre, Schläuche und Ventile. Gleiche Werkstoffe wie für Mannlöcher (EPDM, FDA-Silikon, Viton, PTFE). Werden häufig zusammen mit Entladeventilen erneuert — ab Lager im Set erhältlich.

Mögliche Folgen: vorzeitiger Verschleiß (ungeeignetes Elastomer hält kürzer als geplant), Materialaustritt, Produktkontamination (Gummi- oder Silikonpartikel gelangen ins Schüttgut — besonders kritisch im food-grade-Bereich), in einigen Fällen Garantieverlust des Aufliegerherstellers. Die Materialauswahl sollte immer mit einem Servicefachmann abgestimmt werden.

Ja. PHS Magnum betreut Spitzer-Auflieger seit über einem Jahrzehnt — wir haben Erfahrung mit Modellen aus den 80er und 90er Jahren. Für ältere Ausführungen passen meist Standard-DN500-Dichtungen (Mannlöcher), einige Konfigurationen erfordern jedoch Sondermaße. Wir beziehen diese vom OEM-Lieferanten oder fertigen sie auf Maß an (Laserschnitt nach genauen Abmessungen).

Typische Anzeichen: Elastizitätsverlust (Dichtung verhärtet, federt nicht mehr zurück), sichtbare Risse oder bleibende Verformung, Materialaustritt oder Druckabfall trotz angezogener Schrauben, Staubspuren rund um das Mannloch. Wenn Nachziehen der Schrauben die Dichtheit nicht wiederherstellt — ist die Dichtung fällig, sie wird durch mehr Druck nicht besser.

Der Austausch von Mannloch- und Flanschdichtungen ist ein einfacher mechanischer Eingriff (30–60 min pro Mannloch) und lässt sich in vielen Fällen vor Ort durchführen, sofern das richtige Material verfügbar ist. Für eine zuverlässige Dichtigkeitsprüfung nach dem Tausch empfehlen wir einen Drucktest — bei größerem Umfang oder Sondermaterial ist der Service in unserer Halle in Chorula die bessere Wahl.

Ja, das ist gängige Praxis — der Werkstoff wird für jeden Einbaupunkt separat nach Funktion und Medium gewählt. In der Regel erhalten Mannlöcher und Entladeventile denselben Werkstoff passend zum transportierten Produkt, während kleine Dichtungen an Manometern oder Sicherheitsventilen in Standardqualität ausgeführt sein können. Entscheidend ist, dass jedes Element mit Produktkontakt im food-grade-Bereich ein FDA-Zertifikat trägt.

Kontakt & Öffnungszeiten

ul. Kościelna 9, 47-316 Chorula

Mo-Fr 06:00-20:00 Uhr

Sa 07:00–15:00

+48 602 716 551 Kontakt aufnehmen
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