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Entleerungsventile

Spitzer SF/SK Entleerungsventile: Austausch, Aufarbeitung, Kalibrierung, Dichtungswechsel EPDM/PTFE. Edelstahl 316L. Chorula, ISO 9001:2015.

Service an Siloaufliegern und Spezial­aufliegern

Kurz­übersicht

PHS Magnum übernimmt den Service an Entleerungsventilen der Spitzer-Siloauflieger Baureihe SF und SK: Austausch von Butterfly-Ventilen, Aufarbeitung (Schleifen der Disc, Polieren des Gehäuses), Dichtungswechsel EPDM/PTFE/Silikon FDA/Viton sowie Dichtheits­prüfung. Werkstoffe: Aluminium (Standard) und Edelstahl 316L für Lebensmittel- und Chemieanwendungen. Ventile DN100–DN150 ab Lager, komplette Dichtungssätze in allen Größen verfügbar. Ein Standardeingriff dauert in der Regel 2–4 Arbeitsstunden; mobiler Service beim Kunden ist ebenfalls möglich. Standort: Chorula bei Opole, ISO 9001:2015. Preis auf Anfrage.


Entleerungsventile Spitzer — Service und Austausch

Entleerungsventile gehören zu den am häufigsten instand gesetzten Baugruppen eines Siloaufliegers — sie sind bei jedem Entladezyklus im Einsatz und unterliegen mechanischem sowie chemischem Verschleiß. PHS Magnum ist spezialisiert auf den Austausch und die Aufarbeitung von Ventilen der Spitzer-Baureihen SF und SK.

Ventiltypen im Spitzer-Einsatz

Butterfly-Ventil (Schmetterlings­ventil)

Standard bei Spitzer-Siloaufliegern. Betätigung: pneumatisch oder manuell. Nennweiten:

  • DN100 (4 Zoll) — kleinste Nennweite, für präzise Dosierung
  • DN125 (5 Zoll) — gängige Wahl für PE-/PP-Granulate
  • DN150 (6 Zoll) — höhere Entladeleistung, leichtere Schüttgüter
  • DN200 (8 Zoll) — ausgewählte Sonderausführungen

Bodenventile (Bottom Valves)

In bestimmten Konfigurationen werden anstelle von Butterfly-Ventilen Bodenventile eingesetzt. Bauart: innenliegendes, pneumatisch betätigtes Ventil im Behälter. Der Serviceaufwand ist höher, da ein Zugang ins Behälterinnere erforderlich ist.

Weichenventile (Diverter)

In Mehrkammer­konfigurationen leiten Weichen­ventile den Materialfluss aus verschiedenen Kammern in das gemeinsame Auslaufrohr. Spezial­bauteile, seltener zu wechseln.

Ablauf Butterfly-Ventil­tausch (PHS Magnum)

Schritt 1: Diagnose

  • Sichtprüfung des Dichtungs­zustands (Leckagestellen)
  • Verschleißmessung der Disc-Arbeitsfläche
  • Kontrolle der Betätigung (Pneumatik oder Handhebel)

Schritt 2: Ausbau

  • Entleeren und Trennen des Pneumatik­systems
  • Lösen der Flanschrohre beidseitig
  • Ausbau des Ventils aus der Halterung

Schritt 3: Austausch oder Aufarbeitung

  • Austausch: Einbau eines Neuventils (aus Lager oder auf Bestellung)
  • Aufarbeitung: Schleifen der Disc-Arbeitsfläche, Dichtungswechsel, Polieren des Gehäuses

Schritt 4: Montage

  • Neue Flanschdichtungen beidseitig
  • Anzug mit dem in der Spitzer-Dokumentation vorgegebenen Drehmoment
  • Anschluss des Pneumatik­systems
  • Dichtheits- und Funktions­prüfung

Schritt 5: Betriebs­test

  • 10–20 Öffnungs-/Schließ­zyklen
  • Dichtheits­prüfung unter Betriebsdruck
  • Eintrag ins Serviceprotokoll

Zeitbedarf: 2–4 Arbeitsstunden für ein einzelnes Standardventil DN100/DN125.

Häufige Ventildefekte bei Spitzer

Materialleckage durch das Ventil

Ursache: Verschleiß der EPDM-/PTFE-Dichtung (häufigster Fall), Disc-Oberflächenverschleiß, mechanische Gehäuse­beschädigung.

Lösung: Dichtungswechsel (günstigste, schnellste Maßnahme) → Aufarbeitung (Disc schleifen) → Komplett­austausch (bei verschlissenem Gehäuse).

Blockiertes Ventil (öffnet/schließt nicht)

Ursache: Rückstände von Zement oder Kalk, die in der Venilkammer erhärten; Korrosion am Drehzapfen; defekte pneumatische Steuerung.

Lösung: Ausbau, Reinigung, Zapfenschmierung, Pneumatik­kontrolle.

Innenkorrosion

Ursache: Transport alkalischer Materialien (Zement, Kalk) verbunden mit unzureichender Pflege nach dem Ladungszyklus (Spülen, Trocknen).

Lösung: Aufarbeitung (bei leichter Korrosion) oder Komplett­austausch.

Mechanische Beschädigung (Stoß)

Ursache: Unachtsamkeit beim Beladen oder Fremdkörper­treffer.

Lösung: grundsätzlich Komplett­austausch (keine Aufarbeitung — die Befestigungs­geometrie ist kompromittiert).

Ventilauswahl — Nennweiten und Anwendungen

NennweiteZollTypische Anwendung
DN1004"Präzise Dosierung, kleine Durchflussmengen
DN1255"Standard für PE-/PP-Granulate
DN1506"Höhere Entladeleistung, leichtere Schüttgüter
DN2008"Ausgewählte Sondermodelle

Die Wahl von Gehäusewerkstoff und Dichtung richtet sich nach dem Transportgut: Aluminium mit EPDM für Granulate, Zement und Kalk; Edelstahl 316L mit Silikon FDA für Lebensmittel (Mehl, Zucker, Stärke); PTFE oder Viton für Chemie und hohe Temperaturen. Diese Teile halten wir ab Lager vor — vollständige Liste in der Sektion Ersatzteile Spitzer SF/SK.

Unser Leistungsumfang

  • Ventillager Spitzer — DN100/125/150 Standard ab Lager
  • Komplette Dichtungssätze aller Werkstoffe (EPDM, Silikon FDA, PTFE, Viton)
  • Ventil­aufarbeitung — wenn wirtschaftlich sinnvoll, mit 6 Monaten Gewährleistung
  • Dokumentierter Austausch — Eintrag ins Serviceprotokoll, Werks­zeugnisse der neuen Bauteile
  • Mobiler Service — Ventiltausch beim Kunden (200–300 km ab Chorula)

Kontakt

Diagnose und Austausch Ihres Spitzer-Entleerungsventils — teilen Sie uns Modell und Seriennummer des Aufliegers sowie das Fehlerbild mit (Leckage, Blockade, Korrosion), und wir bestätigen Umfang und Termin.

Tel: +48 602 716 551 · biuro@magnumchorula.pl Mo–Fr 06:00–20:00 · Sa 07:00–15:00

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Häufig gestellte Fragen

Ein Schmetterlings­ventil ist ein Regelventil mit einer drehbaren Scheibe (Disc) im Flanschgehäuse. Öffnen und Schließen erfolgen durch eine 90°-Drehung der Scheibe. Am Spitzer-Siloauflieger steuert es den Materialfluss aus dem Entleerungsrohr. Werkstoffe: Aluminium (Standard) oder Edelstahl 316L (Lebensmittelqualität, Chemie).

Ein Austausch ist fällig, wenn die Dichtung (EPDM/PTFE) trotz Erneuerung nicht mehr zuverlässig abdichtet, wenn die Arbeits­fläche der Disc erheblichen Verschleiß zeigt, wenn das Gehäuse innen korrodiert ist (typisch nach 8–12 Jahren bei Zement- und Kalktransport) oder wenn mechanische Schäden durch Stöße beim Be- oder Entladen vorliegen.

Das hängt vom Schadensumfang ab. Eine Aufarbeitung (Dichtungswechsel + Schleifen der Disc-Arbeitsfläche + neue Flanschdichtungen beidseitig) dauert 1–2 Werktage. Sie lohnt sich für ältere Ventile mit intaktem Gehäuse aber verschlissener Disc sowie für Ventile, die nicht mehr hergestellt werden und als Neuteile nicht verfügbar sind. Ein Komplett­austausch empfiehlt sich bei korrodiertem Gehäuse, bei Lebensmittelanwendungen mit hohen Hygieneanforderungen oder wenn die Aufarbeitungskosten nahe am Neupreis liegen.

Die Wahl der Dichtung hängt vom transportierten Gut ab: EPDM — Standard für Granulate, Zement, Kalk und Industrieschüttgüter; Silikon FDA — Lebensmittel­qualität (Mehl, Zucker, Stärke, Milchprodukte); PTFE/Teflon — Hochtemperatur­anwendungen (>100 °C) oder aggressive Chemikalien; Viton/FPM — Chemie und Öle. PHS Magnum berät Sie bei der anwendungs­gerechten Auswahl.

Ja. Unser Ventillager für Spitzer umfasst: DN100 Aluminium Standard (mind. 5 Stück), DN125 Aluminium (mind. 3 Stück), DN150 Aluminium (mind. 2 Stück), DN100/125 Edelstahl 316L (auf Bestellung, Lieferzeit 24–48 h). Komplette Dichtungssätze (EPDM/Silikon/PTFE/Viton) — alle Größen ab Lager.

Der Austausch eines Außenventils (außerhalb des Druckbehälters) beeinträchtigt die Gültigkeit der TDT-Zulassung nicht. Bei Innenventilen oder jeglichem Eingriff in die Druckbehälter­konstruktion ist eine Meldung beim TDT und ggf. eine außerordentliche Revision erforderlich. PHS Magnum führt beide Kategorien nach gültiger Verfahrensvorschrift durch.

Zunächst Diagnose. Ist nur die Dichtung verschlissen, genügt ein Dichtungswechsel — das ist die schnellste und günstigste Lösung. Zeigt die Disc-Arbeitsfläche Verschleiß, das Gehäuse ist aber noch in Ordnung, lohnt eine Aufarbeitung (Schleifen der Disc plus neue Dichtungen). Einen Komplett­austausch empfehlen wir, wenn das Gehäuse korrodiert oder mechanisch beschädigt ist. Die Entscheidung hängt vom Zustand der Bauteile und den Kosten ab — bei stark verschlissenem Ventil kann die Aufarbeitung preislich nahe an ein Neuteil heranreichen.

In der Regel ja. Alkalische Materialien wie Zement und Kalk erhärten schnell in der Venilkammer und blockieren die Disc-Drehung. Standardvorgehen: Ventil ausbauen, Kammer reinigen, Drehzapfen schmieren und die pneumatische Steuerung prüfen. Wenn dabei Zapfenkorrosion oder Dichtungsschäden festgestellt werden, werden diese Teile ersetzt. Vorbeugend empfiehlt sich ein Spülen und Trocknen des Ventils nach Ladungszyklen mit bindenden Materialien.

Ja, im Rahmen unseres mobilen Service — Anfahrt typisch bis 200–300 km von Chorula. Mobile Einsätze umfassen Standardventiltausch, Dichtungswechsel und Basis­diagnose. Aufwändigere Aufarbeitungen (Schleifen der Disc, Polieren des Gehäuses) führen wir in der Halle durch. Nach dem Tausch wird der Eingriff im Serviceprotokoll dokumentiert und die Werks­zeugnisse der neuen Bauteile übergeben.

Kontakt & Öffnungszeiten

ul. Kościelna 9, 47-316 Chorula

Mo-Fr 06:00-20:00 Uhr

Sa 07:00–15:00

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